{"id":5820,"date":"2026-06-22T19:53:53","date_gmt":"2026-06-22T19:53:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kloster-hermetschwil.ch\/?page_id=5820"},"modified":"2026-06-22T20:25:08","modified_gmt":"2026-06-22T20:25:08","slug":"oblatin-werden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kloster-hermetschwil.ch\/index.php\/oblatin-werden\/","title":{"rendered":"Oblatin werden"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"5820\" class=\"elementor elementor-5820\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-19e7827 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"19e7827\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3c21456\" data-id=\"3c21456\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-13db7e1 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"13db7e1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Oblatin werden<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-8d43990 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"8d43990\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4a6c8c9\" data-id=\"4a6c8c9\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3a342fc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3a342fc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Eine Benediktinerinnen Oblatin ist jemand, die sich von der Spiritualit\u00e4t des Hl. Benedikt von Nursia angezogen f\u00fchlt, ohne selbst Klosterschwester zu werden. Oblaten leben mitten in der Welt \u2013 in Familie, Beruf und Gesellschaft \u2013orientieren sich aber bewusst an der Spiritualit\u00e4t der Benediktsregel.<\/strong><\/p><p><strong>Der Begriff \u201eOblate\u201c kommt vom lateinischen \u201eoblatus\u201c und bedeutet \u201edargebracht\u201c oder \u201ehingegeben\u201c. Gemeint ist keine Flucht aus dem Alltag, sondern eine bewusste Hingabe des eigenen Lebens an Gott im Alltag. Das kann als Oblate mitten in der Welt (Weltoblate) verwirklicht werden oder sogar im Kloster (Klaustraloblatin. Keine Ewigen Gel\u00fcbde.) Beide bringen sich in einer liturgischen Feier durch Ihre Oblation Gott dar, bleiben aber selbst\u00e4ndig und verf\u00fcgen selbst \u00fcber ihren Besitz und \u00fcber ihr Leben.<\/strong><\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Was bedeutet es konkret, Oblatin zu sein?<\/strong><\/p><p><strong>Eine Oblatin bem\u00fcht sich, zentrale Elemente der benediktinischen Spiritualit\u00e4t in ihr Leben zu integrieren:<\/strong><\/p><p><strong>Gebet im Alltag<\/strong><\/p><p><strong>Teilnahme am Stundengebet \u2013 zumindest in vereinfachter Form (z. B. Laudes oder Vesper)<\/strong><\/p><p><strong>Lectio divina<\/strong><\/p><p><strong>Regelm\u00e4ssige betrachtende Schriftlesung.<\/strong><\/p><p><strong>\u201eOra et labora\u201c<\/strong><\/p><p><strong>Die eigene Arbeit wird als geistlicher Weg verstanden, der eigene Alltag ist auf Gott ausgerichtet.<\/strong><\/p><p><strong>Mass und Ordnung<\/strong><\/p><p><strong>Ein geordneter Tagesrhythmus, eine Lebensweise, die Raum gibt f\u00fcr Gott und f\u00fcr das Gebet, und f\u00fcr ein sakramentales Leben (Hl. Messe und Beichte).<\/strong><\/p><p><strong>Innere Haltung<\/strong><\/p><p><strong>Demut, Geduld, H\u00f6rbereitschaft und Treue im Kleinen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Treue im Gew\u00f6hnlichen.<\/strong><\/p><p><strong>Verbindung mit dem Kloster<\/strong><\/p><p><strong>Benediktiner-Oblatinnen geh\u00f6ren zu einem konkreten Benediktinerkloster. Sie werden von der Gemeinschaft auch entsprechend als Dazugeh\u00f6rende behandelt. Sie haben in den meisten Kl\u00f6stern einen geistlichen Begleiter (Oblatenrektor), nehmen gelegentlich an Oblatentagen oder Exerzitien teil und Pflegen eine lebendige Beziehung zur entsprechenden kl\u00f6sterlichen Gemeinschaft. Das Kloster wird so zu einer geistlichen Heimat, ohne dass man dort st\u00e4ndig lebt.<\/strong><\/p><p><strong>Der Weg zur Oblation<\/strong><\/p><p><strong>Der Weg verl\u00e4uft meist in mehreren Schritten: <em>Interessensphase<\/em>, Kennenlernen der Spiritualit\u00e4t und des Klosters. <em>Probezeit (Noviziat)<\/em>: Ein\u00fcbung in die Regel und das geistliche Leben gem\u00e4ss benediktinischer Spiritualit\u00e4t. <em>Oblation (Versprechen):<\/em> Feierliche Hingabe an Gott im Geist der Benediktsregel. Dieses Versprechen ist kein Ordensgel\u00fcbde, sondern eine frei gew\u00e4hlte geistliche Bindung.<\/strong><\/p><p><strong>F\u00fcr wen ist dieser Weg geeignet?<\/strong><\/p><p><strong>Der Oblatenweg richtet sich an Frauen, die<\/strong><\/p><ul><li><strong>ihren Glauben tiefer leben m\u00f6chten<\/strong><\/li><li><strong>im Alltag nach innerer Ordnung und Sammlung suchen<\/strong><\/li><li><strong>sich eine geistliche Verwurzelung w\u00fcnschen<\/strong><\/li><li><strong>ohne kl\u00f6sterliches Leben die benediktinische Weisheit leben m\u00f6chten<\/strong><\/li><\/ul><p><strong>Die Oblation steht bewusst offen f\u00fcr Laien, Verheiratete und Berufst\u00e4tige.<\/strong><\/p><p><strong>Der geistliche Kern<\/strong><\/p><p><strong>Das Besondere am Oblatenleben ist seine Schlichtheit und Unauff\u00e4lligkeit: Nicht aussergew\u00f6hnliche Leistungen stehen im Mittelpunkt, sondern die Haltung, Gott in allem zu suchen: Im Gebet, in der Arbeit, in den Begegnungen und Beziehungen, ohne sich aus der Welt zu verabschieden. So wird das ganze Leben \u2013 Schritt f\u00fcr Schritt \u2013 zu einem Ort der Gottesbegegnung.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oblatin werden Eine Benediktinerinnen Oblatin ist jemand, die sich von der Spiritualit\u00e4t des Hl. Benedikt von Nursia angezogen f\u00fchlt, ohne selbst Klosterschwester zu werden. Oblaten leben mitten in der Welt \u2013 in Familie, Beruf und Gesellschaft \u2013orientieren sich aber bewusst an der Spiritualit\u00e4t der Benediktsregel. 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