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Zum Gedenktag 11. Juli 2026 des Hl. Benedikt von Nursia - Ausflug nach Sarnen – Gastgeber Fr. Paul und P. Benedikt

Am Gedenktag des hl. Benedikt von Nursia, dem 11. Juli 2026 schrieb die ehrwürdige Mutter Äbtissin, Sr. M. Angelika an die Pforte, dass das Kloster St. Martin Hermetschwil wegen des Feiertages geschlossen bleibt.

Pünktlich um halb neun Uhr traf der kleine Bus ein.  Frau Brumann des Busunternehmens begrüsste alle freundlich und half den Schwestern beim Einsteigen, sowie einigen Freunden des Klosters, welche mit zur Feier in Sarnen reisen durften. Frau Brumann steuerte ruhig und sicher den Bus mit der kleinen Gesellschaft um 8:45 Uhr zur Hauptstrasse, Richtung Sins – Luzern – Sarnen. Pater Fadi begrüsste alle Teilnehmer und erteilte nach einem gemeinsamen Gebet den Reisesegen.

Bei der Ankunft in Sarnen beim Benediktinerkloster begaben sich einige Freunde der Schwestern zur St. Andreas Klosterkirche um das Jesuskind von Sarnen noch zu begrüssen vor der Heiligen Messe. Nach einem gemeinsamen Gebet für die Schwesterngemeinschaft und den ganzen Benediktinerorden, kehrte die kleine Schar zurück zu den Schwestern in die Klosterkirche der Benediktiner Patres in Sarnen. P. Benedikt Staubli und P. Fadi Hajj Moussa zelebrierten die Eucharistiefeier. Die Organistin war die Äbtissin Rut-Maria Buschor mit Sr. Franziska Genini, der Abtei St. Andreas Sarnen. Im Anschluss wurden alle zum Apéro und zum Festessen im Benediktinerkloster eingeladen.

Die Bewirtung der Gäste war fürstlich. Alle lobten die gute Küche und die Gastfreundschaft. P. Benedikt und Fr. Paul wiesen darauf hin, dass sie Dank der Unterstützung der freiwilligen Helfer diesen Tag festlich gestalten können.

Gegen 15 Uhr brachen wir die Heimkehr an. Doch im Bus überraschte uns Frau Brumann mit einer Fahrt um den schönen Sarner See. Vor Giswil stoppte sie den Bus und lud alle zu einem Zvieri in einem Garten ein. Was für ein Geschenk!

Alle durften sich etwas von der Glacé-Karte und etwas zum Trinken bestellen. Nach dieser Überraschung trat die Reisegruppe die Rückkehr in das Freiamt an.

Um 17 Uhr trafen alle im Benediktinerinnenkloster St. Martin in Hermetschwil glücklich und wohl bewahrt ein. Dort stand die Bäckersfrau von Oberlunkhofen vor der Klostertür und erwartete die Mutter Äbtissin aufgeregt. Sie brachte ihr viele Leckereien, welche sie nicht verkaufen konnte vor den Betriebsferien. So kamen die Schwestern nach dem Vesper-Gebet zu einem süssen Abendessen.

Zum Abschluss dieses Feiertages füge ich ein Gebet hinzu:

Guter Gott,

Wir danken Dir für alles, was gut ist

                       für Brot und Wein

                       für den Appetit und die Lust

                       für das Zusammensein und das Gespräch

Wir bitten Dich für alle, denen wir verpflichtet sind

                        für den Benediktiner Orden

                        für Schwesterngemeinschaft im St. Marin Kloster

                        für unsere Familien, Freunde und Bekannte

                        für alle, denen wir mit neuer Kraft begegnen.

Wir danken Dir für das Zusammensein.

                      Lass uns hier an Deinem Tisch uns immer mehr zusammenwachsen.

                      Amen.

Für das Kloster St. Martin Hermetschwil, den 15. Juli 2026     

Franziska Weber

Der nationale Weltjugendtag fand in Stans statt und - WIR WAREN DABEI !!

Beten, tanzen, austauschen – Beats und Bischöfe – Eucharistiefeier und Anbetung – Lobpreis und Rape – Workshops und viele verschiedene Stände – gutes Essen und die Bischofs-Kaffee-Runde

Nichts hat gefehlt! – Zusammen mit rund 600 Jugendlichen aus der ganzen Schweiz durften wir Glaube, Gemeinschaft und Freude erleben. Der Weltjugendtag gilt als das grösste katholische Festival der Schweiz. Unter dem Motto «Habt Mut, auf Jesus zu setzen» wurden die jungen Menschen ermutigt, ihren Glauben im Alltag zu leben.

Das abwechslungsreiche Festivalprogramm sorgte für eine grossartige Atmosphäre. 

Über dieses Ereignis sagen Bilder mehr als Worte … :

Ein unvergessliches Ereignis – schön wars !!

Besuch von Robin im Benediktinerinnenkloster in Hermetschwil

Zwei Kräuterkenner und Salbenmacher im Gespräch. Ein interessanter Austausch mit gegenseitiger Achtung vor dem Wissen und Können des Anderen. Weil Robin ein grosses Interesse am Kräutergarten hat, machten wir eine Ausnahme und er durfte mit seiner Mutter zusammen, den Kloster-Kräutergarten besichtigen.

Robin wurde in der Sternenwoche 2023 von UNICEF mit dem Award geehrt. Kinder helfen Kinder. Robin verkauft seine selbstgemachten Salben und unterstützt unter anderem über UNICEF benachteiligte und in Not geratene Kinder. Mit 4 Jahren begann Robin selbst Salben zu machen.

Sr. M. Adelheid ist verantwortlich für den Kräutergarten im Kloster und stellt seit vielen Jahren viele verschiedene Salben selber her, die im Klosterlädeli verkauft werden.

Eine Begegnung zweier «Fachleute» mit ideellem Engagement. Spürbar ist die Achtung und den Respekt von Sr. M. Adelheid dem jungen Robin gegenüber für sein Können und sein selbstloser Einsatz für notleidende Kinder. «Es gibt sie, die leuchtenden Beispiele unter den jungen Menschen.» – Im Gegenzug ist Robin tief beeindruckt über den sehr gepflegten Klostergarten. Er staunt über die vielen schönen farbigen Blumen, die vielerlei Sorten von Salaten und Gemüse und den reich von Heilpflanzen vollen Kräutergarten, der die Luft mit wohlwollendem Geruch erfüllt. Umso interessanter war es im Lädeli, als Sr. M. Adelheid ihre selbstgemachten Salben aus den vorhin erwähnten Kräutern, Robin zeigte.

Ein Besuch mit einem kleinen Gebet bei unserer Muttergottes von Einsiedeln in der Klostergarten-Kapelle fehlte natürlich nicht.

Die letzte Begegnung wird dies wohl nicht gewesen sein.